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20.09.08

BITZ nimmt Fahrt auf!

LINEAS ist Mitgründer des neuen Informatik- und Technologiezentrums.

Das Zusammenspiel dreier unterschiedlicher Kräfte führt zum Erfolg – ein Rezept, mit dem die Gründer des Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrums (BITZ) nun auch erfolgreich sein möchten. Die Gesellschafter der BITZ GmbH sind das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), die Technische Universität (TU) Braunschweig und LINEAS.
Das BITZ hat seinen Sitz bei den Informatikern im TU-Gebäude an der Mühlenpfordtstraße 23.  

 

Die Tüftler wollen von der Industrie lernen  

Unter dem Dach der Firma sollen Wissenschaftlicher aus der Biologie, der Biotechnologie und der Gesundheitsforschung mit Informatikern zusammenarbeiten, um effektiver forschen zu können. Ohne den Einsatz geeigneter Computerprogramme und Rechner geht das nicht. Deshalb gehören auch die Informationstechnik-Experten von LINEAS zu BITZ.  

 

Maik Plischke, der Geschäftsführer des Informatik- und Technologie-Zentrums, sagt: „Wir wollen in diesem Jahr noch fünf bis acht Leute einstellen.“ In zwei Jahren sollen laut Plischke 25 bis 30 Mitarbeiter für das BITZ arbeiten. Mit zuarbeitenden Experten des HZI, der TU und LINEAS käme man dann auf 50 Personen.  

Das BITZ sei ein Forum, in dem anspruchsvolle Software-Entwicklungen entstehen könnten, meint Professor Reinhold Haux. Leiter des Instituts für Medizinische Informatik an der TU. Diese Projekte sollen der Wissenschaft das Arbeiten erleichtern und in kommerzielle Anwendungen münden. Darüber werde sich das BITZ auch finanzieren, sagt LINEAS-Geschäftsführer Michael Goldapp.      

 

v.l.n.r.: Prof. Haux (TU), Prof. Balling (HZI), Herr Dr. Plischke (BITZ), Dr. Goldapp (LINEAS)

 

Ein erstes Vorhaben ist bereits angelaufen: Die umfangreiche Myxobakterien-Sammlung des HZI wird in eine Bio- und  Datenbank überführt. Aus diesen Bakterien wird etwa der Naturstoff Epothilon gewonnen. Ein darauf basierendes Krebs-Medikament kam Ende vorigen Jahres auf den Markt.   Mit dem Informationstransfer von Karteikarten in ein elektronisches Archivierungs- und Verwaltungssystem ist es aber nicht getan. „Es geht auch darum, wer wann auf Daten zugreifen kann“, sagt BITZ-Chef Plischke. Gewollt sei eine Erweiterung des Nutzerspektrums. Zukünftig sollen Forscher aus aller Welt auf die im HZI gesammelten Erkenntnisse zugreifen können.  

 

Das Informatikzentrum soll ein Talentschuppen werden  

Der wissenschaftliche Nachwuchs soll bei alledem nicht auf der Strecke bleiben. „Wir wollen Leute ausbilden, die nicht nur Theoretiker sind“, sagt Balling. Als Themen ihrer Abschlussarbeiten können sich Studenten einzelne Aspekte aktueller Forschungsvorhaben herausgreifen.

 

Mehr Infos zu BITZ finden Sie unter www.bitz.it.

Kontakt:

Dr. Maik Plischke
Mühlenpfordtstraße 23
D-38106 Braunschweig
Tel.: +49 (0)531 - 391 - 95 10
Fax: +49( 0)531 - 391 - 95 02
maik.plischke(at)bitz.it


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